Hochzeit im Kreuzjochhaus

Träumt ihr von einer Hochzeit in den Bergen im Kreuzjochhaus? Erzählt mir von euren Plänen und lasst uns gemeinsam echte Erinnerungen schaffen
„Oh! it’s such a perfect day, I’m glad I spent it with you.“ Diese Zeilen von Lou Reed beschreiben die Hochzeit von Annalena und Benedikt besser, als es viele Worte je könnten. Es war einer dieser Tage, an denen einfach alles zusammenpasst. Leise, echt, voller Nähe und getragen von der besonderen Energie der Berge.
Schon Anfang 2020 durfte ich Annalena und Benedikt kennenlernen. Zwei Menschen, bei denen man vom ersten Moment an spürt, wie viel Ruhe, Tiefe und Verbundenheit sie in sich tragen. Als sie mir von ihren Hochzeitsplänen erzählten, war sofort klar: Das wird keine klassische Hochzeit. Und genau das war auch ihr Wunsch. Als absolute Bergmenschen wollten sie dort heiraten, wo sie sich wirklich zu Hause fühlen – bei einer Hochzeit in den Bergen, im Kreuzjochhaus.
Das Kreuzjochhaus – eine bewusste Entscheidung für Nähe und Freiheit
Eine große, traditionelle Hochzeit kam für die beiden nie infrage. Zu laut, zu viel, zu wenig sie selbst. Stattdessen wünschten sie sich eine Feier mit ihren Lieblingsmenschen, fernab von Konventionen. Das Kreuzjochhaus bot dafür den perfekten Rahmen. Hoch oben in den Garmischer Bergen gelegen, umgeben von Weite, Ruhe und Natur.
Der Ablauf des Tages war genauso unkompliziert wie durchdacht. Nach der standesamtlichen Trauung in Garmisch-Partenkirchen ging es gemeinsam zum Kreuzeck Parkplatz. Von dort aus fuhren die Gäste mit der Gondel nach oben – einige wanderlustige Freunde entschieden sich sogar für den Weg zu Fuß. Oben angekommen führte eine kleine gemeinsame Wanderung direkt zur Hochzeitslocation: dem Kreuzjochhaus.
Dort begann das, worum es Annalena und Benedikt wirklich ging: Zeit. Zeit miteinander, Zeit für Gespräche, für Lachen, für gemeinsames Erleben. Keine Programmpunkte, kein Druck. Eine Hochzeit in den Bergen, die sich anfühlte wie ein verlängertes Wochenende mit Herzensmenschen – inklusive Übernachtung, Frühstück am nächsten Morgen und Whirlpool mit Blick auf die Berge.
Wenn das Leben kurz innehält – und dann alles möglich wird
Und dann kam Corona. Lange Zeit war unklar, ob diese Hochzeit überhaupt stattfinden kann. Trotzdem hatte ich tief im Herzen immer dieses Gefühl, dass es klappen wird. Vielleicht war es Optimismus, vielleicht Vertrauen, vielleicht einfach die besondere Ruhe, die Annalena und Benedikt ausgestrahlt haben.
Wir waren oft in Kontakt, haben immer wieder abgewogen, abgewartet, gehofft. Zu früh absagen wollten sie nicht – denn was, wenn es doch möglich wäre? Und genau dafür wurden sie belohnt. Ihre Hochzeit im Kreuzjochhaus durfte stattfinden. Mit nur wenigen Einschränkungen. Fast so, wie sie es sich erträumt hatten.

Standesamt Garmisch-Partenkirchen – ein Morgen voller Gefühl
Bei traumhaftem Wetter kam ich am Standesamt in Garmisch-Partenkirchen an. Die ersten Gäste waren bereits da, die Stimmung von Beginn an herzlich und vertraut. Selbst ich als Fotograf fühlte mich sofort mittendrin, nicht wie ein Außenstehender.
Der wohl emotionalste Moment des Tages begann unspektakulär – am Parkplatz vor dem Rathaus. Der First Look. Annalena kam auf Benedikt zu, strahlend, ruhig, voller Präsenz. Für mich war es einer dieser Augenblicke, die sich unauslöschlich ins Gedächtnis brennen. Annalena wirkte wie eine griechische Göttin, Benedikt konnte sein Glück kaum fassen. Die Reaktionen der Gäste sprachen Bände. Pure Liebe, pures Staunen.
Im Standesamt gaben sich die beiden im Kreis ihrer Liebsten das Ja-Wort. Einige Freunde mussten aufgrund der Personenbegrenzung draußen warten, organisierten dort aber einen umso herzlicheren Empfang. Die Emotionen dieses Moments spiegeln sich in jedem einzelnen Bild wider. Ein Glückstag, wie er im Bilderbuch steht.
Mit der Gondel zur Hochzeit in den Bergen
Nach dem Sektempfang vor dem Rathaus setzte sich der Autokorso in Bewegung. Ziel: die Kreuzeckbahn. Mit der Gondel ging es hinauf in die Berge, hinein in eine ganz andere Welt. Oben angekommen wanderten wir gemeinsam zum Kreuzjochhaus.
Für mich war es die erste Hochzeit im Kreuzjochhaus – und ich war vom ersten Moment an begeistert. Diese Lage, diese Ruhe, diese unmittelbare Nähe zur Natur. Die Terrasse mit Blick auf die Berge, perfekt für Sektempfang, Kaffee und Kuchen. Die Hochzeitstorte von Hannes von der Kuchenmanufaktur Max war nicht nur optisch ein Highlight, sondern auch geschmacklich ein Traum.
Innen erwarteten uns gemütliche Räumlichkeiten, viel Holz, Wärme und ein unglaublich herzliches Team. Alles fühlte sich stimmig an. Genau so, wie eine Hochzeit in den Bergen sein sollte.
Ein Tag, der bleibt
Mitten auf dem Kreuzeck schlug mein Fotografenherz gleich doppelt. Diese Kulisse, dieses Licht, diese Stimmung – all das macht Bilder möglich, die man nicht planen kann. Sie entstehen einfach, wenn alles passt.
Auch Monate später bin ich noch immer tief berührt von dieser Hochzeit. Von der Leichtigkeit, der Echtheit und der Liebe, die diesen Tag getragen haben. Annalena und Benedikt, danke, dass ich dieses Erlebnis mit euch teilen durfte. Eure Hochzeit im Kreuzjochhaus wird für immer einen besonderen Platz in meinem Herzen haben – genau wie eure Bilder, bei denen jedes Mal wieder die Sonne aufgeht.
































































